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99. Todestag von Friedrich Ebert

Friedrich Ebert wurde am 4. Februar 1871 als Sohn eines Schneiders in eine kinderreiche Familie in Heidelberg geboren. Nach Abschluss der Volksschule 1885 machte er eine Lehre als Sattler. Auf der Walz, der im Handwerk üblichen Wanderjahre nach der Lehrzeit, engagierte er sich für den Zusammenschluss von Handwerkern und schloss sich 1889 der SPD und dem Sattlerverband an. Seine Wanderschaft führte ihn 1891 schließlich nach Bremen, wo er sein Auskommen zunächst als Sattler und Gastwirt bestritt und die Arbeiterin Louise Rump heiratete. 1893 erhielt er eine Festanstellung als Redakteur bei der “Bremer Bürger-Zeitung”, dem örtlichen Blatt der SPD. Schon ein Jahr später wurde er zum Parteivorsitzenden gewählt. Außerdem fungierte er in Bremen als Vorsitzender des Sattlerverbandes und war Mitglied der Bürgerschaft. In dieser Funktion stellte er 1903 einen Antrag auf Festsetzung von Mindestlöhnen und Begrenzung der Arbeitszeit.

Am 11. Februar 1919, wurde er zum Reichspräsidenten gewählt.

Er starb am 28. Februar 1925 im Alter von 54 Jahren. Er wurde in seiner Geburtsstadt Heidelberg beerdigt.